Ein Klecks im Vergleich zu den Kriegsausgaben

Die Welt kann, wenn sie will, selbst in Zeiten der Finanzkrise. Sie kann eine vereinte Rettungsaktion starten, zumindest versucht sie es. Geld spielt plötzlich keine Rolle mehr. Fast keine. Die ganz großen Nummern der Weltpolitik sind nach wie vor unendlich viel teurer:

Der Krieg im Irak kostet im Monat noch immer ungefähr zwölf Milliarden Dollar, der Krieg in Afghanistan 3,5 Milliarden.

Daran erinnerte erst vor kurzem der Chef der UN-Mission in Haiti, der Tunesier Hédi Annabi, der nun in den Trümmern seines Büros starb. Die Kriegsausgaben für einen einzigen Monat würden genügen, um Haiti nachhaltig zu helfen, hatte er gesagt - und um mehr Sponsoren, Spender und Investoren geworben. [...]

Barack Obama verspricht [...für Haiti...] 100 Millionen Dollar.

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